Portrait BastiPortrait BastiPortrait Bock&Brackmann

Das Flaschen-Alphabet:

Buchstabe B

Baris (1997 bis 1999)
Einziger Mitspieler, der über eine Vermittlungsagentur zu uns stieß. War zwar nur die Mitfahrzentrale am Münchner Hauptbahnhof, doch eine gemeinsame Fahrt nach Stuttgart reichte aus, um Baris Flaschentauglichkeit zu bescheinigen. Guter Fußballer, weniger guter Mitbewohner (wie Mo beim Blick auf sein Mietkonto zu berichten wusste).
Basti (seit 2006)
Zählt zur Gattung Fußballer, die man noch mit einfachen Provokationen zu Höchstleistungen antreiben kann. Nachdem ihn sein großer Bruder (Tom) als „Chancentod“ tituliert hatte, ballerte er uns quasi im Alleingang zum Gewinn des MHL-Pokals. Leider blieb es bei einem Kurzgastspiel. Der eiskalte Goalgetter trug sein Können weiter ins Fußballentwicklungsland Israel - und hat sich nun in Berlin niedergelassen.
Ben (seit 2003)
Keine Ahnung mehr, wie uns Ben zugelaufen ist, aber er hat sich gleich mit zwei Toren eingefügt – und behält diese Quote trotz weniger Einsätze meist bei. Unser Glück, dass er trotz zwischenzeitlich massivem Fernweh noch immer in Lindau festsitzt. Inzwischen auch beruflich auf dem richtigen Weg: Brauerei-Angestellter. Helmut, bitte übernehmen!
Bernd Eberwein (1996 bis 2000)
Legendär der Kabinendialog zwischen Torhüter Bernd (Körperbautyp: Leptosome) und Abwehrkollege Bidjan (Pykniker). Bernd mit besorgtem Blick beim Abtasten entstehender Fettröllchen: „Shit, ich hab zugelegt.“ Bidjan: „Wieso? Da ist doch gar nix.“ Bernd: „Das verstehst du nicht. Du bist ja eh dick.“ Vielleicht muss man ja als guter Keeper manchmal etwas rücksichtslos sein.
Bernd Klein (1998 bis 2003)
Wer nicht auf der Hut war, kam mit einer kapitalbildenden Risikolebensversicherung vom Turnier nach Hause. Brauchbarer Verteidiger, vermutlich noch besserer Versicherungsmakler.
Bernd Schwald (1993 bis 1995)
Wer Brombeer-Hecken zurückdrängt und Fröschen über die Straße hilft, kann kein schlechter Mensch sein. BUND-Zivi Bernd war immer nett zu Mit- und Gegenspielern - dreimal jedoch durfte auch der Pazifist "Einschüsse“ bejubeln.
Bernie (1996 bis 1998)
Hieß in einem anderen Leben mal Bernhard Althoff, etablierte danach als Ko Bylanzky den Poetry Slam im Münchner Kulturkalender. Seine Torhüterleistung im allerersten Großfeldspiel - ein Gedicht!
Bidjan (1996 bis 2005)
Nachdem sein Fitnessstudio-Experiment auf traurige Weise gescheitert ist („Sie hatten sich doch mal was vorgenommen!“), versuchte er zehn Jahre lang, im Flaschen-Trikot (bzw. dem etwas weiteren Bayern-Auswärtstrikot) gegen die drohende Gewichtsexplosion anzukämpfen. Es hält sich der Verdacht, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen seinem Ausstieg und dem Einstieg des Fashion&Style-Ausrüsters Kappa.
Bock (Gründungsmitglied)
Viele glauben, unser Bock sei frühzeitig ausgestiegen, aber das stimmt nicht. Wurde lediglich 1993 von einer rätselhaften Ladehemmung heimgesucht. Exzellenter Slapstickdarsteller und Kleinfeldtorwart.
Brackmann (1992 bis 2003)
Vom Sparkassenschalter direkt ins Sturmzentrum abberufen worden. Vater der späten frühen Erfolge. Verkauft heute Gartenmöbel und pflegt in der Freizeit lieber den Rasen seines Eigenheims.
Burgi (2003/04)
Bei seinem Einstand trug er noch eine Zahnspange. Kaltschnäuziger Joker aus Lindau, der Münchner Biergärten zum Kotzen findet.

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