

Warum es aus dem Zillertal so tolle Bilder zu zeigen gibt? Unser Dank gilt dem Spieler mit der Nummer drei, Maik! Ab sofort nicht nur für die Platzakquise, sondern auch für photographisches Festhalten der Turniere zuständig.
Zillertal 2008
Dem gemeinen Grand-Slam-Neuling wird über die zugehörigen Turniere so einiges zugetragen. Wall, klaro: da gibt’s Kühe. Arosa liegt ähnlich hoch wie die Anden und alle kämpfen mit Atemnot. Glashaus ist immer mit diesem „Dicke“. Und das Zillertal? Hat den Ruf, das längste Turnier der Welt zu sein. Stimmt das? Ergebnisse eines Investigierenden.
7.42 Uhr: Verspätete Abreise. Wittich hat die durch Ulis Spül- und Gießzwang bedingte Verzögerung zum Abhören des Verkehrsfunks genutzt; er weissagt: Freie Fahrt für Flinke Flaschen!
10.28 Uhr: Eröffnungsspiel! Nachdem Teamchef Uli die Vollständigkeit der Flaschendelegation festgestellt hatte, kristallisierte sich schnell die Startformation heraus: alle, deren konditionelle Verfassung das Aufwärmprogramm schadlos überstand, waren gesetzt. Namentlich: Torwart-Tom im Tor. In der Abwehr JungerKollege, Käptn und Reichlix. Im Sturm Maik und Flo.
11.29 Uhr: Geschichte wird geschrieben. Nach einem torlosen Unentschieden bricht ausgerechnet Hauptsponsor Helmut mit einem brachialen Schuss im zweiten Spiel den Bann. Obwohl er später enthüllen wird, er fühle sich gazellengleich, geht er als gewichtigster Torschütze aller Zeiten in die Annalen ein. Teamchef Uli erhöht zum 2:0-Endstand – und erklärt im Anschluss seine Kniescheibe als geheilt.
12.44 Uhr: Nach dem Eintreffen der Funktionäre Mina, Georg und Tom soll Helmuts selbstkühlendes Fass angezapft werden. Der Anstich scheitert jedoch am Fehlen einer Dichtung.
13.36 Uhr: Nachdem sich mehrere Instanzen glücklos am Fass versucht haben, nimmt Käptn das Heft respektive den Bunsenbrennerschlauch in die Hand. Mit rechts und aus dem Stand vollstreckt er. O'zapft is'!
16.59 Uhr: Als Gruppenzweiter haben wir uns für das Spiel um Platz drei qualifiziert. Im Spiel gegen den SV Woltersdorf macht sich aber das Bierfass bemerkbar, das sich gleichmäßig auf alle Brotzeitbäuche verteilt hat. Der überragende Torwart-Tom muss erstmals hinter sich greifen. Geknickt ist er aber erst, als er erfährt, dass es dem Clubberer Klewer ebenso ergangen ist.
22.01 Uhr: Langwierige Verhandlungen bescheren uns ein zweites Bierfass, um dessen rasche Entleerung sich sogleich gekümmert wird. Auf dem Dorfplatz der Gemeinde Zell am Ziller fassen Vorstand und Geschäftsführer den Beschluss, ab sofort auch dem Ayinger Weißbier zu huldigen. Abteilung Homepage schließt ihre Nachforschungen ab. Das längste Turnier der Welt geht langsam zu Ende.