
EHC Arosa
Das Grümpi im Graubündener Luftkurort Arosa ist nicht nur für den Teamchef der Höhepunkt eines jeden Jahres. Seit 2003 genießen wir regelmäßig die europaweit wohl einzigartige Mischung aus einer mit Kunstrasen überzogenen Parkgarage und einem atemberaubenden Alpenpanorama.
Schön ist Arosa auch, weil sich das Erlebte Jahr für Jahr wiederholt: Hektisches Hin- und Herfetzen von Platz A nach B, weil wir traditionell zwei Mannschaften melden, aber nur mit Mühe eine vollkriegen. Schmerzhafte Verbrennungen dritten Grades (Aua!). Lustige Arbeitsbeschaffung durch die Einführung der berühmten gelben Matchkarten. Sportlicher Misserfolg, weil die Luft auf 1700 Metern doch sehr dünn ist (was sich auf die Nachtleben-Kondition seltsamerweise nie auswirkt). Außerdem: lecker Chäse-Risotto, Calanda, Grillwurst - und Nachmittage im "Badi", wie der Aroser sein See-Freibad nennt.
Gelernt haben wir auch, dass die Schweizer Pünktlichkeit kein billiges Klischee ist... Erinnert sei an den Sonntagmorgen des Turniers 2005, als das erste Spiel unerbittlich um punkt 8.00 Uhr in der Früh angepfiffen wurde, obwohl nur eine Flinke Flasche und ein vom Veranstalter gnadenhalber gestellter Torhüter auf dem Platz standen. Endstand übrigens, legendär: 5:5 (nach 3:1-Führung für uns, herausgeschossen durch Flo, der nach zwei Minuten Spielzeit hinzustieß). Danke Bächi und Mario, dass wir immer wieder dabei sein dürfen!
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