Zum Abschluss des Sportjahres haben die Flinken Flaschen noch einmal ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Hallenturnier, Hochzeit, Biertrinken, Bowling - wie routinierte Mehrkämpfer switschen wir zwischen verschiedensten Disziplinen, manchmal binnen weniger Stunden. Allerdings: Viele Dinge scheinen sich seltsamerweise leichter organisieren zu lassen als unsere ureigenste Disziplin, das Fußballspielen. Das 239. Turnier der Vereinsgeschichte hing mal wieder bis zuletzt am seidenen Faden. Ein kleiner Ausflug in den Alltag des Teamchefs.
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Dramatische Ereignisse am vergangenen Freitag gegen halb Zwölf: Hatte die Ayinger Rallye 2007 noch unter dem Motto A-U-S gestanden, war in diesem Jahr überraschend W-E-G der Slogan des Abends. Weg war nämlich auf einmal die Kamera und damit sämtliches Bildmaterial der bereits bewältigten Etappen. Endzeitstimmung machte sich breit: Kann eine Rallye ohne entsprechende Dokumentation überhaupt als stattgefunden gewertet werden?
An dieser Stelle sei in aller Deutlichkeit gesagt: Ja! Und das aus mehreren Gründen.
1. Auf Einhaltung des im Vorfeld minutiös ausgearbeiteten Regelwerks wurde penibelst geachtet. Ruben erfreute sich darüber hinaus an der Erkenntnis, allein ein Rülpser genüge, um mindestens die Hälfte der Paragraphen zu erfüllen. Nur den Strebern, die über die Satzung hinaus damit glänzen wollten, ihr Glas beim Blitz immer mit Logo in Richtung Kamera zu halten, hat das jetzt gar nichts gebracht.
2. Noch nie in ihrer dreijährigen Geschichte konnte sich die Rallye eines derart großen Teilnehmerfelds erfreuen. Der Gutschein-Trupp war noch nicht ins Rollen gekommen (vgl. Tram-Etappe "Brecherspitze -> Hacienda"), da überraschte Bock mit Käptn im Schlepptau. Der zeigte sich im Übrigen zwar physisch wieder voll auf der Höhe, war psychisch jedoch stark angeschlagen: Aufgrund der offensichtlich verfrühten Kündigung seiner Freundeskreis-Mitgliedschaft („Zur Rallye geh’ ich eh nie!“), musste er außer Konkurrenz starten. Trotz Finanzkrise am Start: der Spielleiter. Und selbst Grubinho („Unserainer trinkt Maxlrainer“) lobte einen Abend „das leckere Ayinger-Bier“ (vgl. Regelwerk, §2).
3. Den genannten Punkten sowie der unermüdlichen Führungsarbeit Helmuts ist es zu verdanken, dass der Biervorsprung bereits beim Verlassen des Hard-Rock-Cafés groß genug war, um sämtliche Rekorde der Vorveranstaltungen zu brechen: schon über fünfzig geleerte Gläser netto (abzüglich Dekadenz-Biere). Und obwohl die Bier-Pro-Kopf-Quote eher als durchschnittlich bezeichnet werden muss, war einem Teil des Felds zu einem frühen Zeitpunkt erhöhte Dichte anzumerken.
Puuuh, also noch mal durchatmen: die Rallye 2008 hat stattgefunden – auch wenn die Lumix wohl für immer W-E-G ist. Für den Teamchef stehen jetzt sowieso drei andere Buchstaben im Mittelpunkt: E-H-E.
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Wie würde die Radsportwelt reagieren, würde der Ritt über den Col du Galibier nach L’Alpe d’Huez kurzfristig aus dem Programm genommen? Hätte die Grand-Slam-Serie der Flinken Flaschen noch den gleichen Stellenwert ohne den Sommerhöhepunkt Arosa? Wie fühlt sich ein Veranstalter, wenn die Ungewissheit anhält, ob die Athleten in den Etappenzielen resp. Turnierorten willkommen sind?
Mit Fragen derart apokalypischen Ausmaßes hat sich das OK der Ayinger-Gutscheinrallye kurz vor dem Startschuss am 12. Dezember 2008 auseinander zu setzen. Problem Nummer 1: Die Königsetappe wurde ohne Vorwarnung geköpft. Problem Nummer 2: Noch immer konnte von Co-Veranstalterseite nicht geklärt werden, ob bei sämtlichen 8 Stationen Gutscheine akzeptiert werden.
Unbedingt weiterlesen!Alex M., Dickinho, Flo B., Jojo, Lippi, Maik, Michi, Mina, Pontzinho, Reichlix, Schlaubi, Schützmichl, Schwingfuß, Tom, Uli, Vetter, Wittich.
Stargast: Helmut, unser großzügiger Sponsor von der großartigsten aller Brauereien.
1. Brecherspitze, 18.00 bis 18.50 Uhr.
Tram-Transfer.
2. Hacienda, 19.15 bis 19.50 Uhr.
S-Bahn-Transfer.
3. Pusser's Bar, 20.10 bis 20.55 Uhr.
4. Hard Rock Café 21.00 bis 21.40 Uhr.
Tram 27.
5. Freebird, 22.00 bis 22.30 Uhr.
Taxitransfer.
6. Zimmer mit Aussicht, 22.45 - 23.15 Uhr.
7. Moccar, 23.45 bis 0.30 Uhr.
8. Kilombo, ab 0.45 Uhr.
Viele Stammleser fragen sich seit längerem: Was macht eigentlich unsere gute alte Nostalgie-Serie? Aufgrund der unglaublichen Ereignisdichte haben wir lange nicht mehr gefragt, was unsere alten Flaschen so machen. Dafür ist der Gesprächspartner beim Wiedereinstieg umso prominenter. Wir stöberten Velvi auf, den unbestrittenen Star und Gute-Laune-Onkel der Gründerzeit.
Velvi (bürgerlich: Alex Mahr) fährt völlig erschöpft zu Hause vor, als wir ihn auf dem Handy erreichen. Er fühlt sich kaputter als nach zwei Tagen Stoned-Bombers-Turnier, dabei ist er durchaus stressresistent. Haus, Band, Frau, zwei Kinder, Biere – all das kann Velvi (42) nicht annähernd so viel anhaben wie… Pferde. Und Reiter. Eine fachfremde Veranstaltung hat ihm mächtig zugesetzt.
Red.: Stör’ ich?
Velvi: (lacht erstmal eine Minute): Hä, hä, hä, hä! Hallo, Herr Kellner! Nein, gerade nach Hause gekommen.
Das Wirken der Flinken Flaschen, sagen Spötter, trägt bisweilen die Züge eines Glücksspiels. Alles auf die 28 lautet die Devise, wenn Ahmet und Fatih stürmen. Stehen in der Großfeldliga die entscheidenden Spiele an, heißt es allzu oft: Nichts mehr geht. Und am Ende gewinnt sowieso meistens die Bank. Oder zumindest Finanzminister Nadler, der in unerbittlicher Manier die Startgelder eintreibt.
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Der Countdown läuft. Nur noch knapp fünf Wochen bis zum Startschuss der 3. Ayinger-Rallye. Nach der viel beachteten Präsentation des spektakulären Streckenplanes deutet sich eine Rekordbeteiligung an. Das Gutschein-Peloton wird mit bis zu 20 Ayinger-Freunden durch die Münchner Innenstadt rollen - eine gigantische logistische Herausforderung, speziell für kleinere Etappenorte wie die Wohnzimmerlounge "Freebird". Die 8 Etappenorte im Überblick:
Dicker Mann: Prolog in Skihütten-Atmosphäre.
Hacienda: Flachetappe zum Haidhausener Latino-Tresen.
Dreigroschenkeller: Königsetappe. Absturzkeller der ersten Kategorie.
Pussers' Bar: Sehen und gesehen werden auf der Promi-Flaniermeile.
Hard Rock Café: internationales Kräftemessen mit dopingverdächtigen Amis, Australiern, Kanadier.
Freebird: Zeitfahren - 25 Minuten für 0,33er-Kellerbier am Offenen Kamin.
Zimmer mit Aussicht: Luft holen vor der Schlussetappe.
Kilombo: Wer kommt ins Ziel? Finaler Absturz im Westend.
Vor 1200 geladenen Gästen im mondänen Kongresszentrum der Münchner Ludwigvorstadt wurde gestern das Streckenprofil der Ayinger-Rallye 2008 vorgestellt. Los geht's am 12. Dezember um 18 Uhr mit der Traditionsschenke "Dicker Mann", die Schlussetappe führt das vermutlich 15 Mann starke Peloton ins neue In-Lokal "Kilombo". Rallye-Experten sprachen in einer ersten Stellungnahme vom anspruchsvollsten Parcours aller Zeiten.
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Der 25. Oktober 2009 wird als, wenn nicht schwarzer, so doch dunkelgrauer Tag in die Vereinsgeschichte eingehen. Morgens teilte Übergangssportdirektor Flo Bauer eine weitere Spielansage und den endgültigen Abstieg der Großfeld-Mannschaft mit. Am Nachmittag nutzten sechs Spielwillige das herrliche Spätsommerwetter, um weitere MHL-Meriten zu sammeln - leider ebenfalls mit bescheidendem Erfolg. Mit einer etwas besseren Chancenauswertung hätte mehr drin sein können als Platz 4 beim letzten Harthof-Turnier. Immerhin: Obwohl wir nur das halbe Wertungskontingent genutzt haben (maximal sechs Turniere dürfen angerechnet werden), reichte es zu einem Top-Ten-Platz in der Jahreswertung. Positiv auch: Alex Mohanty schaffte das Kunststück, sich nach 10jähriger Pause wieder in die Torschützenliste einzutragen.
www.mhlsoccer.blogspot.com
13 Jahre lang klappte die Koexistenz unserer beiden sportlichen Abteilungen reibungslos. Während sich die Großfeldmannschaft an Wochentagen der Herausforderung Nichtaufstieg (resp. Klassenerhalt) stellte, nutzte der überschaubare Kleinfeldkader die Wochenenden, um herrlichste Turnier-Schauplätze zu bereisen. Nie kam man sich in die Quere, ganz im Gegenteil. Wenn auf dem Kleinfeld mal Not am Mann war, half die Großfeldmannschaft mit ihrem Überangebot an Spielern aus, im Gegenzug wurden bewährte RBL-Kräfte mit Einladungen zu den Turnier-Highlights belohnt. Alles lief friedlich, alle waren glücklich...
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Dies ist die Stelle, Homepage-Stammleser wissen es, an der für gewöhnlich erfreuliche, bisweilen auch heitere Nachrichten unters Flaschenvolk gebracht werden: Turniersiege, Jubiläen, Erlebnisberichte.
Heute ist das nicht so. Heute soll an dieser Stelle Abschied genommen werden. Von uns geht - ein bedauerlicher Akt - der Zeuge eines unserer größten Erfolge. Er, vier Kilo schwer, Schweizer Herkunft, hat zuletzt optisch stark abgebaut, auch olfaktorisch. Das Äußere, einst zartrosa, nahm eine Mischung aus Aschfahl bis Grauschimmel-Grün an, der Ausfluss roch bedenklich. Er wollte uns so viel Freude bereiten, am Ende wurde er nur elf Wochen alt - der Original Bündner Räucherspeck vom Grümpi in Arosa.
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Es soll ja Leute unter uns geben, die sich immer mal wieder fragen: Wieso leisten wir uns eigentlich den Luxus eines Statistikbeauftragten (unausgesprochen wird dazu gedacht: ... dem ja doch nie jemand zuhört)? All denen sei beschieden: Aus gutem Grunde!
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Ziemlich genau ein Jahr vor dem 20-jährigem Jubiläum der Flinken Flaschen hat der Wetterfrosch ein strahlendes Beispiel dafür geliefert, dass sich im Oktober sehr wohl noch wunderbar Fußball spielen lässt. Leider jedoch hat sich der goldene 5. Oktober sportlich als bronzen erwiesen. Mit dem sicheren Gefühl abgereist, einen weiteren Turniersieg eingefahren zu haben, mussten wir am Abend, beim Klick auf die Internetseite www.mhlsoccer.blogspot.com , gleich zweimal hingucken... Doch nur Dritter beim vorletzten MHL-Turnier des Jahres, und was auch irgendwie bitter ist: Es haben sich noch zwei Teams vor uns geschoben, die wir beim direkten Duell klar im Sack hatten. Gegen die knüppelharten Jungs von BMW gab es einen auch in dieser Höhe verdienten 1:0-Sieg, FSV München, der spätere Sieger, hatte beim 0:4 nicht den Hauch einer Chance.
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Dauerregen, gefühlte 6 Grad und eine um diese Jahreszeit nicht unübliche Wiesn-Schlappheit in den Gliedern - was kann man sich da Schöneres vorstellen als einen gepflegten Ausnüchterungskick?
Bitteschön, hier ist er! Die schon beendet geglaubte Kleinfeld-Saison wird am Sonntag spontan verlängert. Wo? Bei einem MHL-Turnierchen im Harthof. Geschnürt wird dort ein mehr als knackiges Après-Wiesn-Paket. 8 Spiele à 12 Minuten binnen vier Stunden (10 bis 14 Uhr), und danach: Ab zum Kehraus ins Hackerzelt (wahlweise: zum Arbeiten...).
Antreten werden nach derzeitigem Rückmeldungs-Stand: Murat, Flo Bauer, der JungeKollege, Mina, Robert (Willkommen im Klub!), Uli, Wittich, evtl. auch Lippi, und falls nicht (mehr) wiesngeschädigt, Achim, Maik und Schützmichl.
Den Spielplan mit vielen alten Bekannten findet Ihr auf der Orga-Seite. Ins Navi einstellen müsst Ihr die Wegenerstr. 2, und dann möglichst um kurz vor 10 da sein.
Ach ja: Wittich, den Regenmantel kannst du daheim lassen! wetter.de meldet: angenehme 13 Grad, Sonne und trocken!
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Exakt siebzig Tage ist es her, dass der Grand Slam 2008 in Arosa seinen krönenden Abschluss fand. Grand Slam, das war Synonym für: ausgelassene Stimmung, (dafür sorgte vor allem der Käptn zeit seiner Anwesenheit), dabei immer die richtige Körperspannung (Ressort Schützmichl), hervorragende Organisation (dank des völlig genesenen Teamchefs), Rekordserien (die ohne Wittichs akribische Recherchen vergessen worden wären), Top-Platzierungen (um die sich der Rest der Truppe zu kümmern hatte) und eine angemessene Aufarbeitung an dieser Stelle. Der Grand Slam '08 war eine Serie der Superlative. Zurecht geht der folgende Beitrag in die Flaschen-Historie ein. Auf den Hangover der Superlative - zumindest in der Abteilung Homepage - folgt nun die Vorfreude auf's nächste Jahr. Der Countdown startet demnächst.
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Eine kaputte Festplatte, ein urlaubender Chef-Illustrator und ein Hauch von Nach-Grand-Slam-Depression - all diese Hindernisse haben dazu geführt, dass drei der vier letzten Tagesturniere nicht in gewohnter Manier nachbetrachtet werden konnten. Höchste Zeit, auch diese Kapitel aufzuarbeiten, wenn auch in kürzerer Form - Arosa ist schließlich nicht alle Tage.
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Um als erste und einzige Golden Slam-Gewinnerin in die Geschichte einzugehen, musste Steffi Graf 1988 alle vier Grand-Slam-Turniere UND das olympische Tennisturnier für sich entscheiden. Die Flinken Flaschen hatten es 20 Jahre später etwas leichter. Für den Golden Slam, der die vier bekannten Kleinfeldturnier-Klassiker veredeln sollte, war keine Goldmedaille in Seoul nötig, es reichte bereits eine gemütliche Reise nach Südtirol. In ein spektakuläres Seitental von Meran, in das sich augenscheinlich nicht sehr häufig Fremde verirren.
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Großtat unserer Großfeldmannschaft. Alles, wirklich alles sprach gegen sie: Tabellenplatz, nur zehn Leute, kein echter Torwart... Trotzdem brachten Tom & Co. das Kunststück fertig, die Lohhofer Brasilianos um Peter und Sepp Nefzger, immerhin Tabellenzweiter, mit 4:3 niederzuringen - trotz zweimaligem Rückstand übrigens. Die großartigen Torschützen: Achim zum 1:1, Badenser zum 2:1, Pontzinho schließlich zum 3:3 und 4:3. Die nicht minder großartigen Torwart-Aushilfen: Alex W. (erste Halbzeit) und Schwingfuß (zweite). Damit ist der Klassenerhalt wieder ein Stück wahrscheinlicher geworden! Verdienter Lohn: ein Sprung von Platz 12 auf 8!
Es ist vollbracht! Mit enormem logistischen Aufwand und dank diverser Re-Importe wurde in St. Pankraz der angestrebte vierte Länderpunkt "eigfoara". Was genau dabei herauskommt, wenn ein kleines, aber feines Team aus Rimini, Klagenfurt, Dirnismaning und anderen entlegenen Orten anreist, auf sämtliche biologischen und numerischen Nachteile pfeift, sich gleich zum Start von einem stattlichen Südtiroler Feuerwehrmann nass machen lässt (Matthias-Steiner-Gewichtsklasse - etwa dreimal so schwer wie der Wanderpokal) und dann trotzdem einen klaren, da regengekühlten Kopf bewahrt, ist in Kürze hier zu lesen. Selbstverständlich versehen mit herrlichem, dem historischen Ereignis angemessenen Bildmaterial.
Vorab schon mal ein herzliches Dankeschön an Elmar, Fred, Batz und all die anderen freundlichen Gastgebern - und natürlich an die großartige eigene Mannschaft!
Der Turniersommer 2008 neigt sich dem Ende zu. Er hat uns den viel gepriesenen Grand Slam gebracht, attraktive Halbklassiker - und wie sich das gehört, hält er einen letzten Höhepunkt parat: das Golden-Slam-Finale, das einer großartigen Saison die Krone aufsetzt. Im 19. Jahr unseres Bestehens jagen wir einen neuen Pin in die Turnier-Landkarte!
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Arosa. Bisher mythenbehaftet. Man vernahm immer nur ein Raunen hinter vorgehaltener Hand: stets schönes Wetter, riesige Fleischspieße, Calanda, heimelige Bergatmosphäre und Badi. Unschöne Begleiterscheinungen wie frühes Ausscheiden etc. fanden keine explizite Erwähnung.
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Bevor es mit der schönen (inzwischen gut abgehangenen) Arosa-Nachlese weitergeht, hier die Ankündigung eines kleinen, aber feinen Erlebnispakets. Am Samstag steht an: Turnier in Tattenhausen (bei Bad Aibling, Beginn 10.15 Uhr, 1 Torwart, vier Feldspieler), abends wäre dann das legendäre
Waldfest in Ostin. Nähere Informationen in Kürze auf der Orga-Seite.
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Aus gegebenem Anlass unterbrechen wir die schöne Arosa-Serie an dieser Stelle. Die Chronistenpflicht zwingt uns dazu, auf ein Turnier zurückzublicken, das so gar nicht in die Reihe großer Sportmomente 2008 passen will. Das Genschmen-Masters unserer RBL-Freunde aus Hohenbrunn war für die Grand-Slam-verwöhnte Flaschenschaft ein Rückschritt in überwunden geglaubte Zeiten.
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Flinke Zeit. Ohne Rücksicht rast sie, schickt uns Alltagslaune statt Arosalust, Hohenbrunn statt Höhenrausch und schon bald, wie der Blick von der Terrasse des Teamchefs verrät die (leider Ayinger-freie) Wiesn. Wo eben noch Grand-Slam-Hochstimmung herrschte, wir Kühe, malerische Kulissen und internationale Braukunst genossen, bleibt von ZillertalGlashausWallArosa nur Wittichs Statistik hängen.
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Einer der meist gehörten, nein, DER meist gehörte Ausruf bei jedem Arosa-Aufenthalt lautet: "Dieses Panorama... Wahnsinn!" Dass dieses Satzfragment sogar noch häufiger zur Anwendung kommt als beispielsweise: "Lecker, das Calanda" oder "Scheiße, ist der See kalt!", hat gute Gründe. Der wichtigste: Das Panorama in Arosa ist... naja, Wahnsinn halt! Wahnsinnig beeindruckend. Wahnsinnig imposant. Einfach sagenhaft schön.
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Der Grand Slam 2008 ist Geschichte. Leider, muss man wohl hinzufügen. Schon jetzt spricht die Fachwelt von einem gigantischen Erfolg, nicht nur wegen der überragenden Ergebnisse (Erster, Vierter, zweimal Dritter). Sondern auch und vor allem: wegen der unglaublich bereichernden Erlebnisse am Rande des Spielfeldes.
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3,987 Kilo Bündner Räucherspeck!
Diese einheimische Spezialität sollte uns am Ende über den unglücklich verpassten Turniersieg beim für uns sechsten
Grümpi in Arosa hinwegtrösten. Zwei Begegnungen mit den Möbelpackern aus Tschechien waren am Ende genau eine zuviel. Nach 13 munteren Spielen reichte es trotzdem zu einem nie zuvor auf der Aroser Parkgarage erreichten Stockerlplatz (Dritter!), zu einem überragenden Abschluss der Grand-Slam-Serie 2008 und wie gesagt: zu einer gewaltigen Menge Rauchfleisch.
Merci vielmol an alle
11 Flaschen, die dabei waren und insgesamt 32 Tore erzielten, und extra Grüße auch an unsere drei Pechvögel. Wie sagte Grümpi-Chef Mario bei der Siegerehrung: "Nächstes Jahr holt Ihr den Pokal!" Dann hoffentlich wieder mit Fatih, Käptn und Reichlix.
Eine ausführliche philosophische Betrachtung und herrliche Bilder folgen in den nächsten Tagen.
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Ausgerechnet Hege. Ausgerechnet in Hege, wo die Flinken Flaschen noch nie einen Blumentopf gewonnen hatten, galt es, den sehnlichsten Wunsch von Statistikguru Wittich zu erfüllen: den Ausbau der in Oberstenfeld und Wall begonnenen Sensationsserie. Entsprechend die schon Tage vorher in die jungen Köpfe geprügelte Order: Bloß hinten dicht machen!
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Der 7.7.08 wird als Tag der Rückkehrer in die Flinke-Flaschen-Historie eingehen. Zunächst tauchte Alex Mohanty nach sechs Jahren Exil in Frankfurt aus der Versenkung auf (letzter dokumentierter Einsatz: Am 14. September 2001 traf er beim 2:2 gegen Bavaria München). Mit dem überragenden Mittelfeldspieler der 90er-Jahre als Zuschauer kehrte prompt das Glück zu unserem Großfeldteam zurück: Auf dem herrlichen Rasen im Grünwalder Freizeitpark gab es auch für Toms RBL-Truppe endlich mal wieder was zu feiern: Einen 5:3 (0:0)-Erfolg über die Arzberger Travellers, die erst kürzlich Tabellenführer Epileptic Tits mit 9:1 vermöbelt hatten.
Die Torschützen: Tom, Pontzinho (2), Michi und Rückkehrer Ruben, der erstmals seit seiner langwierigen Knieverletzung wieder dabei war. Zu guter Letzt kehrte auch eine schöne alte Tradition zurück: die 3. Halbzeit. Elf Flaschen beim anschließenden Obatzda-Schmaus in der "Eierwiese" - wann hat es so eine Geselligkeit zuletzt gegeben? Weiter so! Wenn jetzt die Abwehr noch besser steht und es auch in den nächsten 16 Spielen keine Niederlage setzt, seid ihr fast so gut wie Ulis Kleinfeld-Helden ;-)
A propos: Die Spielpläne für Arosa und das Kurzturnier am Samstag in Hege stehen inzwischen fest (s. Orga).
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Wenn die Straßenschilder auf Einhaus, Feldschuster und den Schäfflerhof aufmerksam machen, wenn anstatt der strapazierten Kiebitze eine Handvoll Kühe das Treiben auf dem Fußballfeld verfolgt und wenn Schützmichl geschäftig mit einer Kreuzung aus Presslufthammer und Handstaubsauger hantiert, dann ist das: Wall, nach Berggipfeln im Zillertal und Türken in Oberstenfeld die dritte Station des Grand Slam.
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... und noch mehr Glashaus-Bilder von Jofs Frau Hélène gibt's hier!
Was hatten wir uns Sorgen gemacht um unseren Käptn? Zunächst um sein Knie - leider zurecht. Dann um seine psychische Verfassung - auch berechtigt. Jedoch, aufgemerkt: Anstatt sich frustriert zurückzuziehen, meldet sich unser Capitano tapfer und mit viel (Galgen)Humor zurück, wie eine aktuelle Grußbotschaft belegt...
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Totale Confusion beim Spieltermin des Jahres 2008. Plötzlich war Blau nicht mehr Blau, Gelb nicht mehr Gelb - und das Glashaus-Team der Flinken Flaschen kaum noch türkisch. Auch bei Nachzügler Wittich herrschte mit einem Mal ungewohntes Farbchaos.
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Die Antwort auf die oben gestellte Frage lautet, auch ohne die inzwischen üblichen Abstimmungen: Glashaus-Turnier!
Zum 16. Mal in Folge teilgenommen, zum fünften Mal gewonnen (neun Siege, drei Unentschieden, nur zwei Gegentore), und zwischendurch sogar noch erfolgreich die "Hirse" trainiert.
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Eines der ehernen Grundgesetze der Flinken Flaschen lautet: Niemals wichtige Turniere kurzfristig absagen, schon gar nicht wegen fadenscheiniger Ausreden wie Nackenschmerzen, Namenstag der Uroma oder Verletzungen am kleinen Finger (etwa vom Rasenmähen, Herr Brackmann?/d. Red.).
Wie man sich vorbildlich verhält, zeigt dieser Tage unser allseits geschätztes Gründungsmitglied Jôf. Trotz eines für ihn überaus ereignisreichen Monats Juni hat es unsere Nummer 3 geschafft, drei bedeutende Ereignisse so zu koordinieren, dass es zu keinen Terminüberschneidungen kommt und dennoch die Hierarchie der für einen Mann elementaren Dinge gewahrt wird, sprich: Heiraten, Glashaus-Turnier spielen, Vater werden.
Glückwünsche zu den Ereignissen 1 (vor kurzem heimlich geschehen) und 3 (Ende des Monats erwartet) nimmt unser Jôf dort entgegen, wo er schon immer zuverlässig und frohgemut anzutreffen war: Am Samstagmorgen zwischen Glashaus-Zelt und Turnierplatz mit einem schönen Krug Stuttgarter Hofbräu in der Hand.
Als Gratulanten fest angesagt haben sich: Schützmichl, Schlaubi, Uli (Abfahrt Freitag, 14 Uhr), Wittich (Freitag, 18 Uhr), Käptn (Freitagabend-Express aus dem Frankenland), Turniermanager Fatih und Torhüter Simon. Auch Flo Kappels, Bock, der JungeKollege und der schwäbische Murat werden sich wohl dazugesellen. Vorab auf diesem Wege schon mal herzlichste Glückwünsche!
Viel Ehre und viel guter Ruf stand am Mittwochabend im Süden Münchens auf dem Spiel. Während im Brauereigebäude unseres großartigen Hauptsponsors das Ayinger Kellerbier einem Qualitätstest unterzogen wurde, ging es 15 Kilometer davon entfernt um das Ansehen unserer Großfeldmannschaft.
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Soeben eingetroffen: Der Spielplan fürs Glashaus-Turnier in zwei Wochen
(14./15. Juni). Zum ersten Mal haben
15 Mannschaften gemeldet, darunter alle Lieblingsgegner von Absolute über Blaue Türe, Dicke (= Torreiche Champions) bis Werzalit. 15 Teams bedeutet: Wir werden
14 Spiele haben (à 10 Minuten)! Die Anfangszeiten findet Ihr auf der Orga-Seite.
Zu den Teilnehmern: Sicher dabei sind die fünf Grand-Slam-Anwärter Georg, Käptn, Schlaubi, Uli und Wittich, außerdem ziemlich sicher Torhüter Akin, Flo Kappels, Jôf. Fatih, Ahmet & Co. sind wegen Relegationsspielen möglicherweise verhindert. Weitere Anmeldungen bitte ab sofort an uli@flinkeflaschen.com.
Das Großfeldteam in der Krise? Am Freitag setzte es die dritte Niederlage in Folge, ein 1:4 gegen Hellas Corona. Nur Daniel nutzte seinen kurzen Heimataufenthalt, um sich in der Torschützenliste einzutragen.
Über seinen Aufenthalt in Arosa schrieb Hermann Hesse vor 74 Jahren: „Ich blieb wochenlang dort oben und erreichte einen Grad der Kräftigung und Verjüngung, den ich nicht für möglich gehalten hätte.“ Ein nicht ganz so berühmter Schreiber betont jeden Sommer aufs Neue: „Arosa ist das Turnier des Jahres.“ Der Tourismusverein schließlich behauptet: „Arosa kann süchtig machen.“ Und alle haben sie so was von Recht.
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Abgesehen vielleicht von den gemein- gefährlichen Urus gelten die Argentinier als die Treter schlechthin - und konnten diesen Ruf zuletzt während der Weltmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis stellten. Umso unangenehmer dürfte es den Gauchos gewesen sein, als ein Bild auftauchte das ihre Anführer zeigt, wie sie... naja, sagen wir... versuchen einen Freistoß abzuwehren.
Die Flinken Flaschen gelten, abgesehen vielleicht von den Jamaikanern, als die weltweit friedlichste Fußballmanschaft. Die meisten, Wittich ausgenommen (*zupf*), stellten das auch im Zillertal unter Beweis. Allen voran Flo, Reichlix und JungerKollege. Nur einmal ging es mit ihnen durch: als sie sich, zum Äußersten bereit, einem gegnerischen Freistoß entgegenwarfen (siehe Bild).
Das dritte Ligaspiel 2008 war eine logistische Meisterleistung: kurzfristiger Platzwechsel, kurzfristig kompettiertes Team, kurzfristig verpflichteter Schiri. Leider alles für die Katz. Das 3:6 (3:3) gegen Sehr Roberto beschert uns mittelfristig einen Platz in der Tabellengrauzone. "Das war in allen Mannschaftsteilen zu wenig", rügte Sportchef Tom, "wir konnten nie richtig für Entlastung sorgen." Nur Ippy (2) und Flo-Spezl Erhard dürfen sich ein wenig freuen - über garantiert langfristige Einträge in der Torstatistik.
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Dem gemeinen Grand-Slam-Neuling wird über die zugehörigen Turniere so einiges zugetragen. Wall, klaro: da gibt’s Kühe. Arosa liegt ähnlich hoch wie die Anden und alle kämpfen mit Atemnot. Glashaus ist immer mit diesem „Dicke“. Und das Zillertal? Hat den Ruf, das längste Turnier der Welt zu sein. Stimmt das? Erkenntnisse eines Investigierenden.
7.42 Uhr: Verspätete Abreise. Wittich hat die durch Ulis Spül- und Gießzwang bedingte Verzögerung zum Abhören des Verkehrsfunks genutzt; er weissagt: Freie Fahrt für Flinke Flaschen!
10.28 Uhr: Eröffnungsspiel! Nachdem Teamchef Uli die Vollständigkeit der Flaschendelegation festgestellt hatte, kristallisierte sich schnell die Startformation heraus: alle, deren konditionelle Verfassung das Aufwärmprogramm schadlos überstand, waren gesetzt. Namentlich: Torwart-Tom im Tor. In der Abwehr JungerKollege, Käptn und Reichlix. Im Sturm Maik und Flo.
11.29 Uhr: Geschichte wird geschrieben. Nach einem torlosen Unentschieden bricht ausgerechnet Hauptsponsor Helmut mit einem brachialen Schuss im zweiten Spiel den Bann. Obwohl er später enthüllen wird, er fühle sich gazellengleich, geht er als gewichtigster Torschütze aller Zeiten in die Annalen ein. Teamchef Uli erhöht zum 2:0-Endstand – und erklärt im Anschluss seine Kniescheibe als geheilt.12.44 Uhr: Nach dem Eintreffen der Funktionäre Mina, Georg und Tom soll Helmuts selbstkühlendes Fass angezapft werden. Der Anstich scheitert jedoch am Fehlen einer Dichtung.
13.36 Uhr: Nachdem sich mehrere Instanzen glücklos am Fass versucht haben, nimmt Käptn das Heft respektive den Bunsenbrennerschlauch in die Hand. Mit rechts und aus dem Stand vollstreckt er. O'zapft is'!
16.59 Uhr: Als Gruppenzweiter haben wir uns für das Spiel um Platz drei qualifiziert. Im Spiel gegen den SV Woltersdorf macht sich aber das Bierfass bemerkbar, das sich gleichmäßig auf alle Brotzeitbäuche verteilt hat. Der überragende Torwart-Tom muss erstmals hinter sich greifen. Geknickt ist er aber erst, als er erfährt, dass es dem Clubberer Klewer ebenso ergangen ist.
22.01 Uhr: Langwierige Verhandlungen bescheren uns ein zweites Bierfass, um dessen rasche Entleerung sich sogleich gekümmert wird. Auf dem Dorfplatz der Gemeinde Zell am Ziller fassen Vorstand und Geschäftsführer den Beschluss, ab sofort auch dem Ayinger Weißbier zu huldigen. Abteilung Homepage schließt ihre Nachforschungen ab. Das längste Turnier der Welt geht langsam zu Ende.
Er ist zurück. Gesund, fröhlich und durstig wie eh und je. Fünf Bierchen hat sich unser Sportlicher Leiter an einem lauen Maiabend in Dietersheim schmecken lassen, und obwohl ihn die Funktionärskollegen schmählich im Stich ließen, fühlte sich Tom bestens unterhalten. Unsere Notelf schlug sich beim 3:4 gegen Rapid Laim wacker, machte zwei Rückstände wett und kassierte erst in der 89. Minute den Knockout. "Eine unglückliche Niederlage", meinte Tom, "ein Unentschieden wäre verdient gewesen." Herausragend einmal mehr: Flo Kappels mit seinen Saisontreffern sechs und sieben. Den dritten Treffer steuerte Lippi-Spezl Simon bei. Das nächste Mal will der Sportliche Leiter wieder selber eingreifen. Die Rolle des beschwingten Beobachters wird dann der Teamchef übernehmen ;-)
Über das Zillertal ist ja einiges Wissen im Umlauf. Das Internet etwa weiß, dass die hier beheimateten „Haderlumpen“ letztes Jahr den Grand Prix der Volksmusik gewonnen haben,
dass der ansässige Haubenkoch Alexander Fankhausen die besten Schliachta-Nudln zwischen Tuxer und Kitzbüheler Alpen zubereitet und dass die Wiesen, die das Tal säumen, von Krumm- seggenrasen beherrscht werden (wegen des hohen Vorkommens an Gneisen und silikatischen Schiefern).
Die erfahrene Flinke Flasche weiß andere Dinge über das Zillertal: Unter anderem, dass das Turnier in Zell am Ziller die erste Station des Grand-Slam-Jahres darstellt (gefolgt von Glashaus, Wall, Arosa),
dass der Dachs (volkstümlich: Grimmbart) nicht nur auf dem angrenzenden Hainzenberg sein Unwesen treibt und dass das hier gebraute Zillertaler Bier ganz hervorragend schmeckt. Natürlich nicht ganz so gut wie das Bier unseres großartigen Hauptsponsors Ayinger, aber schon ganz schön gut.
Ja, und am kommenden Samstag ist es schon wieder so weit – Zeit also für noch mehr wissenswerte Informationen, speziell über die Planung dieses beliebten Pflingstausfluges. Weil nicht jedermann Gefallen an ausformulierte Fakten wie den o.g. findet, daher das Wichtigste in Kurzform.
Wann geht’s los? Am Samstag in der Früh, nämlich um 7.30 Uhr.
Wer ist am Start? Viele, zumindest den Anmeldungen nach (s. Orga-Seite).
Was passiert nach dem fest eingeplanten Turniersieg? Geplant ist, dass ein bisschen gefeiert wird. Im bewährten Brauereigasthof wird am Abend ein Dreigängemenü aufgetischt, reserviert wurden zudem drei mal drei Betten.
Noch mehr Informationen über das schöne Zillertal und den Trip dorthin gibt es in den nächsten Tagen per Email. Oder auf den einschlägigen Internetseiten.
Kaltschnäuzig vor dem Tor, schlagfertig beim Trashtalk. So haben wir Ex-Sparkassen-Azubi Brackmann in Erinnerung – und daran scheint sich auch nach seinem Aufstieg zum Drittel-Geschäftsführer der elterlichen Gartenmöbelfirma Stern GmbH & Co. KG nichts geändert zu haben, wie unserer Spontan-Anruf belegt. Obwohl Jürgen (40) frisch aus einer Besprechung geholt und mit einem Fake-Namen konfrontiert wird, ist er vom ersten Moment an saucool. Wie früher eben. Das Interview gibt's hier.
Eilmeldung: Durch einen geschmeidigen 3:0-Erfolg über die "Gschmeidigen" ist unserem Großfeldteam ein perfekter Ligastart geglückt. Dreimaliger Torschütze: Flo Kappels. Der Lohn: Platz 4. Weiter so, diesen Kurs halten! Entspricht exakt dem Saisonziel ;-).
Hegemann (verschwörerisch): Sehr geehrte Damen und Herren, da durch mich ein Markenschutz "Flinken Flaschen" veranlasst wurde, habe ich den Anspruch auf die Herausgabe der Domain www.flinkeflaschen.com. Die Eintragung ins Markenregister wird gerade durch meinen Anwalt vorgenommen. Weitere Informationen per Post die nächsten Tage. Mit freundlichen Grüßen, Manfred Hegemann.
Abteilungsleiter "Homepage" Schlaubi nimmt Notiz vom Eintrag und wendet sich satzungsgemäß an den Vorstandsvorsitzenden Uli.
Schlaubi (gedämpft): Schon gelesen? Wir haben einen neuen Gästebucheintrag.
... dass sich in dieser Rubrik nur Männer in Erinnerung rufen dürfen? Schließlich gibt es ja auch Vertreter des anderen Geschlechts, die bei uns für Aufsehen gesorgt haben. Agnes (heute 38) war zwar nicht die erste Frau, die sich ein Flaschen-Trikot übergestreift hat, dafür die engagierteste und eindrücklichste - schon alleine wegen ihrer Statur (1,84 m). Temperamentvoll wie ansonsten wahlweise am Spielfeldrand, auf der Bierbank oder in der Löwen-Kurve. Auch ihr neuer Tarnname (von Benckendorff statt Görbing) hat sie nicht vor einem Anruf bewahrt, wir erwischten sie verschlafen auf dem Sofa. Das Interview gibt's hier.
Die Rubrik ist so verstaubt, dass sie schon wieder gut ist. Früher kam keine Zeitschrift ohne sie aus, also fragen auch wir: "Was macht eigentlich...?" In loser Reihenfolge stöbern wir alte Mitspieler auf und fragen nach, wie es sich so lebt als Passiv-Flasche. Für den dritten Teil der Serie telefonieren wir mit 90er-Jahre-Darling Tommi. Das Interview findest Du hier.
15 Flinke Flaschen, drei nicht ganz so flinke Funktionäre am Spielfeldrand, acht Tore, ein Zweitrundeneinzug und etliche Zwickl danach - von einem gelungenen Saisonauftakt zu sprechen, wäre eine glatte Untertreibung. Herausragender Spieler beim 8:2 (3:2)-Pokalerfolg über die Hirschgarten Raudies: Unser genesener Teamchef mit sage und schreibe sieben Treffern! Ebenso erfreulich: Sämtliche Kleinfeldturniere des Sommers sind bereits überbucht! Die Absagen an all diejenigen, denen die Teilnahme nicht ganz so wichtig ist, gehen noch im Verlaufe dieses ersten Aprils raus. Noch vor der Versammlung im Paulaner wurde ansonsten die Einführung eines internen Benotungssytems beschlossen. Die Noten für die gestrige Partie lauten: 3 - 3 (3), 2, 2, 3 (3) - 3 (2), 2, 4, 3 (3) - 2, 1.
P.S.: Für alle, die's immer noch nicht gemerkt haben: Die sieben Kellner-Tore waren natürlich ein Aprilscherz! ;-)
Die wahren Torschützen findet Ihr im Statistikteil.
Die Vorfreude auf den Start in die Freiluftsaison steigt - das wird nicht nur beim Blick aus dem Fenster klar, sondern auch beim Durchforsten der Rückmeldungen. Acht Tage nach dem offiziellen Aufruf haben es bereits
10 Großfeld-Flaschen (in Worten: zehn!) geschafft, sich auf diversen Wegen für den Pokalauftakt am nächsten Montag anzumelden!
Die voraussichtliche Aufstellung könnte so aussehen: Torwart-Tom - JungerKollege, Tom, Flo B., Michi, Achim, Maik, Pali, Daniel, Flo K.
Die Aufstellung der nicht ganz so flinken Rückmelder lautet: Murat - Schwingfuß, Jonas, Hörby, Reichlix, Stocki.
Es wird spannend sein zu beobachten, wer sich den verbleibenden Platz in der Startelf sichert.
Der Spielbeginn wurde übrigens auf vielfachen Wunsch um eine Dreiviertelstunde nach hinten verschoben. Anstoß ist jetzt um 20.15 Uhr.
Und hier noch zwei brandaktuelle Meldungen aus den Abteilungen:
Abt. Kleinfeld: Der seit langem gehegte Wunsch nach einem weiteren Länderpunkt könnte dieses Jahr in Erfüllung gehen. Angedacht ist: Italien bzw. Südtirol. Angefragt wurde: Das Gauditurnier des Musikvereins Lana in der Nähe von Meran. Termin wäre der 2. Juni.
Abt. Finanzen: „Jetzt rückt endlich die Kohle raus, ihr Arschlöcher!“ (Mina)
Saisonstart bei den Flinken Flaschen, das bedeutet: Der Sportliche Leiter sonnt seinen Astralkörper an einem afrikanischen Surfstrand, der Platzwart kraxelt in einem marokkanischen Gebirge herum, den Abteilungsleiter Last-Minute-Transfers geschickterweise im Schlepptau - und der Vorsitzende? Der sitzt schwer schuftend zu Hause, mit all den vernachlässigten Aufgaben der Kollegen. Fast wie früher, als der Verein noch von einem Alleinherrscher regiert wurde ;-)
Wenigstens auf den Finanzvorstand ist Verlass - die Zahlungsaufforderungen (Mina-Deutsch: letzte Mahnungen) müssten dieser Tage per Mail verschickt worden sein.
Trotzdem: Es ist gelungen, einen reibungslosen Freiluftstart in die Wege zu leiten. Wie? Mit der Organisation des Pokalerstrundenspiels gegen die Hirschgarten-Raudies (Montag, 31. März, 19.30 Uhr in München-Gerberau). Und natürlich: Mit der Nominierung des Großfeldkaders.
Tor: Murat, Tom H.
Abwehr: Tom, Mina, Lippi, JungerKollege, Schwingfuß, Stocki, Johannes, Flo B.
Mittelfeld: Schützmichl, Pali, Jonas, Reichlix, Achim, Hörby, Michi, Alexander M.
Angriff: Ruben, Maik, Daniel, Flo K.
Also: Kohle an Mina (40 Euro; Konto
# 68205129, BLZ 70150000), Zusagen an den Teamchef (uli@flinkeflaschen.com) - und am 31. die Raudies versohlen!
Kochbücher sind Bestseller, Millionen schauen zu, wenn bei Mälzer und Lafer gebrutzelt und gebraten wird - jetzt tun es auch die bislang auf Flüssignahrung schwörenden Flinken Flaschen.
Beim mannschaftsinternen Kochduell in einer Münchner Lehrküche wurde erfolgreich über den Tellerrand hinaus und in die Woktöpfe hinein geschaut. Viele Scampis mussten ihr Leben lassen, einige Flaschen Weißwein dran glauben, doch nach einem feurigen Abend mit Thai-Suppe und marinierter Ente stand auch für den letzten Fastfoodfan fest: Entscheidend ist am Herd.
"Kochen ist geil", lautete der einhellige Tenor. Jubilar Schützmichl schwärmte gar: "Das beste Gutscheingeschenk, das je eingelöst wurde!" Hier ein paar fotografische Köstlichkeiten.
Der Sportliche Leiter hatte es sich mit einer DVD auf dem neuen Alcantara-Sofa gemütlich gemacht und jede Verbindung zur Außenwelt gekappt, als seinen Vorstandskollegen der Schock in die Glieder fuhr. Schuld daran: Die Auslosung der Großfeld-Liga 2008. Spielausschussleiter Hermann Selbherr oder wer auch immer bei der RBL für das ordnungsgemäße Ziehen der Lose verantwortlich ist, hat uns nicht nur die erwartete Todesgruppe beschert, sondern vielleicht sogar eine Hammertodesgruppe. In jedem Fall eine Staffel, die es in sich hat.
Neben den beiden als stark einzustufenden Erstliga-Absteigern treffen wir in unserer 15er-Liga (2a) auf acht Teams, mit denen wir höchst wechselhafte Erfahrungen gemacht haben. Meist waren die bisherigen Aufeinandertreffen recht torreich, wie die Ergebnisse in Klammern verraten.
Würde sich Chefstatistiker Wittich auch fürs Großfeld zuständig fühlen, hätte er ermittelt, dass die Bilanzen gegen Munich Empire (4:5, 3:1), Rapid Laim (0:4, 4:3), Arzberger Travellers (3:5, 4:4), Lohhofer Brasilianos (3:0, 2:3) und Springfield United (1;2, 4:0, 1:1) ausgeglichen sind, während sich bei drei Gegnern leichte Tendenzen abzeichnen: Knappe Siege gab es in der jüngeren Vergangenheit gegen Sehr Roberto (5:4) und Cocodilos Locos (3:2, 3:1), deutliche Pleiten gegen die Epileptic Tits (1:4, 1:5). Um unbeschriebene Blätter handelt es sich bei den Mannschaften AC Cellaretes, Indio Verde, FC Hacker München, Lokomotive Mittelstrahl und Hellas Corona, wobei der hohe Anteil südländisch klingender Gegner die Sache sicher nicht leichter machen wird. Die Geschmeidigen schließlich stehen im Verdacht, uns unter dem Tarnnamen "Die Geschmeidigen Fürstenrieder" 1999 aus dem Pokal geworfen zu haben. In diesem Wettbewerb heißt unser Erstrundengegner 2008 übrigens Hirschgarten Raudies.
Wie Großfeldchef Tom die Lage einschätzt, konnte leider bisher nicht in Erfahrung gebracht werden - vermutlich war es eine DVD mit unseren Gegnern, die ihm die Sprache verschlagen hat.
Sieht man einmal ab vom 12. Oktober, dem Gründungstag der Flinken Flaschen, so ist der 25. Februar der zweitwichtigste Feiertag des Flaschen-Kalenders: der Teamchef- Geburtstag. Selbiger zelebriert seinen Ehrentag gern in gebührender Länge. Schon vor ein paar Tagen begab er sich außer Landes und fuhr Richtung Schnee, um im Kreise seiner Lieben seinem Zweit-Lieblings-Sport zu frönen: dem Snowboarden. Die Bescherung soll stattfinden, wenn die Skilifte ihren Dienst einstellen. Vielleicht aber auch erst tags darauf. Zieht sich halt... Die Flaschen- Gemeinde jedenfalls glückwünscht ihrem Teamchef und hat als Präsent ein klein wenig Neuschnee geordert.
Ein ungeheuerlicher Fall von arglistiger Turnierantäuschung und heimtückischer Nichtausrichtung hat sich dieser Tage in der fränkischen Kleinstadt Langenzenn ereignet. Unter der Betreffzeile „Einladung zum 1. Celtic-Hallenmasters“ wurde zu Beginn dieses Jahres per Email eine Fußballveranstaltung ausgeschrieben, „Sachpreise, Pokale und Urkunden“ wurden ausgelobt, Startgelder in Höhe von 55 Euro von arglosen Hobbymannschaften einkassiert, das böse Erwachen erfolgte am Morgen des 16. Februar: Stattgefunden hat in der als Veranstaltungsort angegebenen „Franken-Soccer-Halle“ – nichts! Weiterlesen
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