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Juni '07 bis Sept '07
- Was macht eigentlich... Hatsch?
- 22. September - Die Rubrik ist so verstaubt, dass sie schon wieder gut ist. Früher kam keine Zeitschrift ohne sie aus, also fragen auch wir: "Was macht eigentlich...?" In loser Reihenfolge stöbern wir alte Mitspieler auf und fragen nach, wie es sich so lebt als Passiv-Flasche. Für den ersten Teil der Serie telefonieren wir mit Ex-Torwart Hatsch. Hier geht's zum Interview über Computer, Großleinwand und Tischtennis.
- Großfeld - Fliegende Wechsel
- 20. September - Man kann nicht sagen, dass unsere Aufholjagd in der Royal Bavarian Liga nach Plan läuft. Dem unbefriedigenden 1:1 gegen Springfield United folgte am Mittwochabend: ein noch unbefriedigenderes 2:3 gegen unsere Freunde von den Lohhofer Brasilianos. Besonderheit am Rande: Der Schiedsrichter scheint die Sache mit dem "fliegenden Wechsel" falsch verstanden zu haben, jedenfalls wechselte er in der hektischen Schlussphase fünf (!) Spieler mittels der Roten Karte aus - drei von uns und zwei von den Nefzer-Allstars. Erfreulich dagegen: Achim erzielte sein erstes Großfeldtor (das 1:3), Pontzinho sein fünfzehntes, und die Ligaleitung in Person von Momo hat signalisiert, dass wir vom Zwangsabstieg verschont bleiben, wenn wir es schaffen, auf 11 Spiele zu kommen. Dass wir auch vom sportlichen Abstieg verschont bleiben, hat Momo nicht gesagt...
- Großfeld - Erfolgreiche Rückkehr
- 16. September - 7 Spiele, 5 Siege und der Beinahe-Aufstieg unseres Großfeldteams - das war der Goldene Herbst 2006. Ein Jahr später ist die Situation ählich: Nur eine Aufholjagd erhält uns nach drei Monaten Müßiggang die Zweitklassigkeit, und ein 1:1 gegen Springfield United ist da kein schlechter Anfang. Die Partie am Sonntagabend in Feldmoching: kampfbetont und mit einem glücklichen Ende für uns. Tom glich den frühen Rückstand aus (70.) und deutete an, dass er auf den Fidschis nicht nur gef... aulenzt hat. Jetzt zwei Siege am Mittwoch gegen die Nefzgers (alias Lohhofer Brasilianos) und Winter Hau ab - dann ist alles wieder offen.
- Zwicklbiertag - Volltreffer!
- 15. September - Wenn sich sechs Flinke Flaschen frühmorgens in Kleinfeldmannschaftsstärke in Bewegung setzen und eine hübsche oberbayerische Ortschaft ansteuern, wenn um 10.15, 10.50, 11.25, 11.55, 12.20 und 12.59 Uhr angestoßen wird, wenn zwischendurch auch der Hauptsponsor mal nach dem Rechten sieht, dann nennt sich das: Zwicklbiertag. Die Auflage 2007/II war besonders gelungen. Das Unfiltrierte – so süffig wie noch nie. Weißwürste und Stubenmusi - vom Feinsten. Kleiner Schönheitsfehler: Manch einer erschien erst kurz vor dem Abpfiff, nicht jeder zudem in seiner allerbesten Tagesform, und unser Jüngster musste sich zwischenzeitlich auswechseln lassen. Immerhin: Man munkelt, dass er - anders als noch bei seiner Elfmeterpanne von Forstinning – zuvor einen Volltreffer gelandet hat. Mitten hinein in den, wie Lippi es ausdrückt, „weißen Altar“. Fazit: Herrlich war’s wieder!
- Forstinning - Jugend forscht!
- 1. September - Satte 20,7 Jahre betrug das Durchschnittsalter, als sich die neun Flaschen gegen 10 Uhr auf dem Dorfplatz Forstinnings einfanden. Zwei Vorrundenspiele und zwei doch noch nicht ausgeheilte Verletzungen später waren es dann noch ganz genau 17 Jahre. Damit geht das "Team Schlaubi" um Marco, Max, Ralph, Robert, Christopher und Jojo als jüngstes Team aller Zeiten in die Flaschen-Geschichte ein. Und das auch gleich mit einem zählbaren Erfolg: dem dritten Platz. Kleiner Wermutstropfen: Es wäre sogar noch mehr drin gewesen! Im Halbfinale scheiterte man äußerst unglücklich im Elfmeterschießen. Nachdem bereits alle anderen Spieler angetreten waren, wurde auch Schlaubi gegen seinen Willen zu einem Schuss genötigt. Er traf den Ball gut, der flog in Richtung rechte obere Ecke, nahe Kreuzeck. Doch mit einer Glanzparade konnte der gegnerische Torwart abwehren. Da half es wenig, dass der spätere Turniersieger bereits in der Vorrunde mit 2:0 abgefertigt worden war.
- Arosa - Highlight der Saison
- 21./22. Juli - Was soll man über Arosa noch groß erzählen? Weiß doch eh jeder, dass dort das Highlight einer jeden Flaschensaison stattfindet. Das fünfte Mal war wahrscheinlich so schön wie nie. Schon der Vorabend im Heimeli - sensationell mit riesigen Fleischspießen und herbeigezaubertem Calanda-Nachschub, netten Kiefernorthopäden und wenig Schlaf. Ansonsten: schön gebadet, verbissen gerätselt ("Das Kreuz mit den Worten"), herrlich übernachtet, Pizza, Mäxle, gegrillter Strauß in kanadischer Landschaft. Und sportlich? Nun ja. Mussten unsere Energie halt mal wieder auf zwei Teams verteilen, an den diversen Leihtorhütern lag's jedenfalls nicht, dass wir ab Sonntagmittag frei hatten. Bemerkenswert: Das Auftauchen von Fatih und Spezl Ceyhun zu frühmorgendlicher Stunde - trotz vieler Kurven, beklemmend hoher Berge und der Umstellung auf Schweizer Preise ("Boah ey - 20 Franken für einen BigMac!").
- Wall - Sponsor debütiert
- 14. Juli - Sensationelle Weißwürste, Traumwetter, nette Mannschaften. Das idyllische Wall ist immer eine Reise wert, auch ohne die von der schönen oberbayerischen Landschaft ablenkenden Fußballspiele. Gewinnen stand auch dieses Jahr nicht im Vordergrund (abgesehen vom großartigen 4:0 im vorletzten Spiel), war mit der kurzfristig zusammengetrommelten Mannschaft auch gar nicht geplant. In Erinnerung wird vor allem bleiben: Das sensationelle Debüt von Hauptsponsor Helmut, dem - wie wir nun wissen -äußerst bekannten Direktor der Brauerei Aying. Dessen Bilanz: Zwei Zweiminuten-Einsätze, zehnminütiges Röcheln am Spielfeldrand, eine Maß vom Konkurrenz-Produkt - und eine (angebliche) Zerrung. Fazit: Super Tag, viel gelacht. Wir freuen uns schon auf 2008 - dann hoffentlich wieder mit Kühen auf der angrenzenden Weide.
- Doppeltes Debüt!
- 1. Juli - Der 14:4-Sieg über den FC Rossano geht nicht nur als höchster Kleinfeldsieg aller Zeiten in die Annalen ein, es kam zudem zum doppelten Debüt. Sowohl Achim als auch Schlaubi streiften erstmals das neue Trikot der Flinken Flaschen über - und durften sich beide doppelt in die Torschützliste eintragen. Der Dank gilt vor allem den überragenden Mitspielern Maik, Murat, Stocki, Tom und Stefan.
- Zweitbester Turnierstart!
- 25. Juni - Hervorragend gestartet, mit 30 Litern Bier nach Hause gefahren. Die 6. Teilnahme am Turnier in Kressbronn beginnt für die Flinken Flaschen mit dem zweitbesten Turnierstart aller Zeiten (6:0, 7:0). Doch Verletzungspech und Personalnot am darauffolgenden Tag verhindern eine bessere Platzierung als Rang zehn. Die obligatorische Platzierungsprämie von 30 Litern Meckatzer wird in Kürze auf Lippis Privatstrand ausgeschenkt.
- Sieger!
- 16. Juni - Die Flinken Flaschen belegen beim traditionellen Glashaus- Turnier einen überragenden ersten Platz. Die Mannschaft brilliert trotz langer Verletztenliste mit Traumkombinationen.
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